A SEVERITY DIVINE - CD 2005

Andreas Stappert / Rock Hard Nr. 224, Januar 2006
"Old-School-Todesgeböller aus Osnabrück. Nach dem guten Vorgänger „Banished From The Light“ haben EMBEDDED qualitativ eine weitere Schippe draufgepackt und neun noch effektiver killende Songs eingetrümmert, die erneut sehr amerikanisch klingen und zuweilen an Bands wie Malevolent Creation oder weniger technische Immolation erinnern. Hier und da schimmern ein paar Slayer-Zitate durch, Fronter Rainer Düsing growlt und rülpst wie ´ne tiefer gelegte Mischung aus Frank Mullen und Ross Dolan, und die Songs selbst sind nicht unnötig kompliziert, sondern ballern direkt in die Magengrube. Den im Soundlodge druckvoll produzierten Silberling – inklusive eines richtig gut gemachten Videoclips – gibt´s über www.revengeproductions.com. 8 Punkte"

Oliver Grob / www.ancientspirit.de:
"Ist es echt schon vier Jahre her, dass EMBEDDED mit 'Banished From The Light' ihr Debüt herausgebracht hatten? So lange ist´s mir gar nicht vorgekommen... Wie dem auch sei, die Osnabrücker sind mit einer neuen CD und neuer Besetzung zurück. 'A Severity Divine' ist der Titel und für mich die Death Metal-Platte des Jahres! Kein Scherz, was die Jungs hier vom Stapel lassen lässt mir die Kinnlade herunterfallen. Denn selbst ich als eingefleischter Fan der Truppe hätte nicht mit so einer Steigerung gerechnet. Hier ist jeder Track ein Treffer, es gibt zu keiner Sekunde Langeweile. Highlight an Highlight, vor allem die rasend schnellen und sehr brutalen "Bloodshed", "Shades Of Death", "Dehumanizing Process" oder "Born To Hate" - da bleiben keine Wünsche offen. Doch der Vogel schießt das IMMOLATION-artige "Reduced To Nothing". Der Songaufbau hat solch einen Spannungsbogen, dass man wie gebannt vor den Boxen erstarrt. Der darin enthaltene Mittelpart hat dann die abartigsten und tiefsten Death Metal-Vocals, die ich je gehört habe! Und das beim Gig als Opener für SUFFOCATION Frank Mullen & Co. ihre Begeisterung für die Osnabrücker kaum noch in Grenzen halten konnte, kommt ja nicht von ungefähr... Mit 'A Severity Divine' sind EMBEDDED nun endgültigen in den Death Metal-Olymp aufgestiegen und sollten in keiner halbwegs gut sortierten Todesmetall Sammlung fehlen! "

Memme / www.metal-inside.de:
"Klebriger, klumpiger Melo-Death klingt euch zu verweichlicht? Die amerikanischen Kollegen sind euch viel zu technisch, spielen Bombe, haben aber einfach kein Herz? Ich weiß nicht, was der freundliche Apotheker empfiehlt. METAL INSIDE rät zu EMBEDDED. Vier Langhaardackel und ein kleener Glatzkopp aus Osnabrück trümmern knappe 40 Minuten auf den Lauschern der Rezipienten herum, dass dem Old-School-Death-Metaller Tränen in die Augen schießen. Geradezu rüpelhaft heizen die Jungs mit einem Riesensound durch ihre neun Titel, es gibt einfach keinen Ausfall, nur kleine Verschnaufpausen (wie beim Titelstück, das allerdings nach zwei Minuten und 40 Sekunden Spielzeit mit einer enormen Power zurückkommt). Wer Dismember vergöttert, der wird EMBEDDED lieben. Das Schöne: EMBEDDED werden nie langweilig, sie lassen nie nach, sie sind einfach Death METAAAAL. Wem dieses ganze „Frickel-frei“ von den Ägypotlogen oder Hate Eternal zuviel ist, wer sich nach den guten alten schwedischen Zeiten sehnt, der ist bei den Osnasen total richtig. Und als kleinen Service gibt’s auf „A Severity Divine“ auch noch „Sehen statt (nur) Hören“. Von der Vorgängerscheibe „Banished From The Light“ gibt’s ein professionelles Video zu „Stench Of Burning Flesh“ – ähnlich ansprechend gestaltet übrigens wie das Booklet. So schön kann der Tod sein… Erhältlich unter für 12 Euro (Incl P.&V.) band@embedded666.de oder bei www.revengeproductions.com ."

Oliver Schneider / www.powermetal.de:
"EMBEDDED sind in wechselnden Besetzungen schon seit fast zehn Jahren im Death-Metal-Underground aktiv und legen mit "A Severity Divine" ihren zweiten abendfüllenden Longplayer vor. In Anbetracht der Tatsache, dass der Vorgänger "Banished From The Light" bereits vier Jahre zurückliegt, hätte man für meinen Geschmack jedoch durchaus mehr als 35 Minuten Musik auf dem Dreher verewigen dürfen. Geschadet hätte es der Platte mit Sicherheit nicht, da ich mir bei der Qualität des vorliegenden Songmaterials eigentlich nicht vorstellen kann, dass jeder weitere Track negativ ins Gewicht gefallen wäre. Aber was soll's?
Die Todesblei-Geschosse, die über diese Distanz auf den Hörer abgefeuert werden, reißen nämlich schon ordentlich große Löcher, was einerseits an der druckvollen Produktion und andererseits an dem ansprechenden technischen Niveau der einzelnen Musiker liegt. Letzterer Tatsache ist es auch zu verdanken, dass die zahlreich vorhandenen Blastbeats nicht in chaotisches Geschepper abdriften, sondern massiv plätten. Songs wie 'Bloodshed' (kann man so stehen lassen!), die größtenteils affenschnellen Prügeleien 'Shades Of Death' und 'Born To Hate' oder die von geilen Riffs durchzogenen 'Reduced To Nothing' und 'Dehumanizing Process' sind schlicht und ergreifend cooler Todesstahl, der trotz der deutschen Herkunft hundertprozentig amerikanisch klingt. Folgerichtig liegt Frontwüterich Rainer Düsing stimmlich irgendwo zwischen Glen Benton (DEICIDE), "Corpsegrinder" (CANNIBAL CORPSE) und 'nem angestochenen Wildschwein. Speziell im schleppenden Mittelteil des bereits erwähnten 'Dehumanizing Process' klingt der Gute wie'n Eber auf Brautschau. Sehr interessante Laute!
Zusätzlich zu den neuen Nummern haben sich EMBEDDED mit 'The Forsaken Soul' auch eines Songs ihrer 2000er "Fragments Of Horror"-EP angenommen, der songschreiberisch wunderbar mit dem "A Severity Divine"-Material harmoniert und vor allem genauso knallt. Ob Gleiches auch für das Video zu dem vom Debüt bekannten 'Stench Of Burning Flesh' gilt, kann ich leider nicht sagen, da ich entweder zu doof bin, es zu finden, oder der Clip auf meiner Version nicht drauf ist.
Letztlich kann ich allen Death-Metallern "A Severity Divine" absolut empfehlen, da die Scheibe – auch wenn sie nicht besonders innovativ ist – souverän auf die Kauleiste haut und in allen Belangen konkurrenzfähig ist.
Anspieltipps: Shades Of Death, Dehumanizing Process, The Forsaken Soul"

Oliver Schreyer / www.evilized.de:
"Mit “Banished From The Light” legten Embedded bereits ein starkes Debütalbum vor und konnten sich im deutschen Death Metal Underground damit fest etablieren. „A Severity Divine“ ist nun die logische Fortsetzung und die Band hat stark an sich gefeilt um das Ergebnis noch weiter zu verfeinern: Brutaler Old School Death Metal, der hier und da auch mal ein technisches Riff auffährt, zum großen Teil jedoch eher in eine eingängige Richtung schlägt und niemals in überanstrengendem Gefrickel endet. Die Band punktet mit starkem Kraftvollen Drumming, das der CD von hinten noch die notwendige Basis beschert und vor allem in den Blastpassagen eine ungemeine Härte entwickelt. Der Gesang passt absolut zur brutalen und kompromisslosen Musik von Embedded: tief, knallhart erinnert er mich so ein bisschen an Bands wie Immolation, Fleshgrind oder Dying Fetus. Die Produktion ist sehr ordentlich verleiht den Tracks somit noch das richtige Gewand.
Was für mich besonders auffällt, ist das die Band neben den derben Prügelparts auch ein gutes Gespür für genial groovende Mid-Tempoeinschübe hat und diese geschickt ins Songwriting einflechtet. Schnörkeleien und homosexuelles Gespiele sucht man auf „A Severity Divine“ vergebens, denn hier wird nur nach dem Grundsatz ‚Brutality Is Law’ drauflosgeholzt. Das die Kompositionen in sich durchdacht, klar strukturiert und stark arrangiert sind, werdet ihr merken wenn der Silberling in eurem Spieler rotiert, denn die 35 Minuten vergehen in Fluggeschwindigkeit.
Fazit: Brutale Scheibe die ich jedem Death Metal Freak ans Herz legen möchte. Hier gibt es weder Kompromisse noch herzlose Versuche, krampfhaft anders zu sein. Dafür legt man eine durchweg starke, authentische Todplatte vor, die in ihrer zeitlosen, ehrlichen Art absolut ballert und auf ganzer Strecke überzeugt. Abgerundet wird die Scheiblette noch durch den ordentlich gemachten Clip zum Track „Stench Of Burning Flesh“, der auch noch mal visuell demonstriert, dass Embedded eine sehr starke, professionelle Kapelle sind."

Andreas Kind / www.myrevelations.de:
"EMBEDDED aus Deutschland begannen 1996 zu musizieren und haben es seitdem auf ein Demo, die MCD "Fragments Of Horror", eine Split mit DISASTROUS MURMUR und ein Album namens "Banished From The Light" gebracht.
Heuer schicken sich die Herren an, ihren zweiten Longplayer anzupreisen. Das gelingt ihnen mit "A Severity Divine" auch vortrefflich, denn der Silberling hat es in sich! Grenzbrutalen Death Metal mit tiefsten Gurgel-Vocals blastet uns die Kapelle um die Ohren. Etwas, das seit einiger Zeit lange nicht mehr so oft auf dem Speiseplan der Labels anzutreffen ist, wie noch ein paar Jahre zuvor. Gierig saugt man die amerikanisch-technischen Riffs und das präzise Drumming in sich auf und ergötzt sich an den druckvollen Mikro-Schändungen, die variabler ausgefallen sind, als man anfangs noch meinte. So begegnen einem auf diesem tödlichen Trip auch schon mal langgezogene Screams, die den transportierten Hass noch bodenlos unmenschlicher werden lassen. Was das Tempo angeht, so werden keine Gefangenen gemacht, alles wird direkt einen Kopf kürzer gemacht, Verschnaufpausen oder Spielkram wie Leads, Soli oder gar akustische Zwischenspiele werden anderen überlassen. Dafür wird aber ab und an ganz gewaltig gegroovt, so dass auch die Live-Front bestens bedient sein dürfte.
Klar wird hier nichts Neues geboten und man hat von mancher Band schon reichlich Ähnliches vernommen. Das mindert den morbiden Spaß an dieser Scheibe aber in keinster Weise und die Spielzeit ist angesichts der gelieferten Brutalitäts-Vollbedienung auch kein Beinbruch."

Moses / www.musik.terrorverlag.de:
"Nun gut, so ganz unvoreingenommen kann der Rezensent an das neue Werk der Osnabrücker Deather EMBEDDED nicht herangehen, kennt man sich doch seit der Bandgründung 1996. Übrig geblieben von damals ist nur Bandgründer und -gitarrist Andre Danowsky. Auf der Strecke geblieben sind wohl auch seine Haare... dafür trägt der Rest extralang.
Anyway. Musikalisch bieten die 5 erneut ein absolutes Extrem-Death-Brett par excellence. Satte 4 Jahre nach dem gnadenlosen Debut „Banished from the Light“, welches sich bislang immerhin 1500 mal verkaufte (und das ohne große Promo!), erscheint nun mit „A Severity Divine“ die neue Abrissbirne. 9 Songs und gut 35 Minuten lang wird hier early 90s US-geprägter Death Metal auf höchstem Niveau zelebriert. Wer auf Extremiker wie early CORPSE, SUFFOCATION, DYING FETUS, MALEVOLENT CREATION, VOMITORY und Konsorten abfährt, der erhält hier eine weitere Offenbarung. Noch dazu steht man den Vorbildern in nichts nach, weder technisch noch songwriterisch! Zudem hat man mit Frontsau Rainer Düsing den absoluten Gurgelmeister am Start. Nicht umsonst wurde sein unglaubliches Gesangs-Organ in den meisten Reviews zur 1. Scheibe extra herausgestellt. Elch-Test mal anders! Doch auch der Rest der Truppe muss sich nicht verstecken, und besonders Schlagzeuger und ultra-Matte Jörg Heemann ist zumindest national die Speerspitze in seinem Bereich. Hier gibt’s keine Schnörkel und kein Gefrickel, sondern einfach nur auf die Fresse. Egal, ob Ihr Euch von dem Opener „Bloodshed“, dem Titeltrack, „Born to Hate“ oder dem abschließenden „Bitter End“ zerlegen lasst, die Scheibe klingt wie aus einem Guss und ist noch dazu hervorragend produziert. Einen Ohrwurm à la „Hammer Smashed Face“ sucht man zwar vergeblich, dafür gibt es aber auch nicht eine einzige schwache Sekunde auf diesem Tonträger! Der dazu noch mit einem klasse Artwork/ Booklet versehen ist.
Wenn die Herren endlich mal etwas fixer mit Aufnehmen werden und Live mal eine coole Tour erwischen, könnte der Name EMBEDDED bald schwer im Konzert der Großen mitmischen! BUY AND DIE!"

Thurid / www.feindesland.de:
"EMBEDDED, den fünf Jungs aus Osnabrück, verdanke ich quasi den Soundtrack meiner vergangenen Seminarsitzung - ich war mit meinen Kommilitonen aus wissenschaftlichen Gründen dazu gezwungen, den Heimatfilmblockbuster "Grün ist die Heide" aus dem Jahre 1951 von Hans Deppe anzusehen. Nach über anderthalb Stunden Försterromantik inklusive diverser volkstümlicher Musikeinlagen von ausgewählten Repräsentanten schlesischer Landsmänner und -frauen (Stichwort: "Oh du mein Riesengebirge") schlitterte ich haarscharf am Abgrund zum Amoklauf entlang. Verstört und paralysiert hetzte ich nach der Filmvorstellung in meine Wohnung und warf auf gut Glück "A Severity Divine" ein. Was für eine unglaubliche Wohltat! Frei nach dem gewählten Slogan des Quintetts, "your heaven is my hell" (woher wussten sie, was ich gerade mitgemacht habe?), zelebrieren sie auf ihrem knapp 35-minütigem Kleinod extrem feinen und kompromisslosen Death Metal.
Natürlich könnten aufmerksame Leser darauf hinweisen, dass sich nach dem Soundtrack zu  "Grün ist die Heide" alles andere nur noch geil anhört, aber auch mit einigem Abstand kann ich außerordentlich hohe Qualität bescheinigen. Sänger Rainer Düsing röhrt in den tiefsten Stimmlagen, die anatomisch noch zu bewerkstelligen sind und zusammen mit seinen Mitmusikanten prügeln, blasten und grunzen sie alles über den Haufen, was sich ihnen in den Weg stellt. So muss unverstaubter oldschool Death Metal klingen: ohne fragile Schnörkel, direkt in die Eingeweide. Einen Favoriten habe ich nicht, weil einfach alle Tracks vollkommen zu meiner Zufriedenheit sind; etwas hervorstechend und sehr geil ist aber z. B. "Inborn infliction", und zwar aufgrund des Mördergrooves, mit dem er sich aus den Boxen wälzt.
Gut zehn Jahre nach Bandgründung und ein einige Besatzungswechsel später sind EMBEDDED bei Revenge Productions gelandet, die schon ihren Vorgänger "Banished From The Light" herausbrachten. Auf "A Severity Divine" gibt es als Goodie noch das Video zu "Stench of burning flesh" vom angesprochenen Vorgänger, welches auch ziemlich lässig ausgefallen ist - davon abgesehen, dass ich den (Un-)Sinn von Metalvideos sowieso nicht so ganz nachvollziehen kann.
Fazit: Oldschool Death Metal, kompromisslos und voll auf die Zwölf, direkt in die Eingeweide oder wahlweise auch direkt ins Gemächt - je nach Präferenz des Hörers. Hier gibt's nichts zu meckern, im Gegenteil: wer heutzutage Death-Metal-Veröffentlichungen eher skeptisch und gelangweilt gegenübersteht, sollte EMBEDDED Gehör schenken und ihnen Bittmails schreiben, die sie auf Tour treiben!"

Rico / www.extreme-aggression.de
"Embedded aus Frankenthal sind vielleicht dem ein oder anderen ein Begriff. Stolzieren die Buben doch schon ne gewisse Zeit im Death Metal Untergrund rum. Vorliegen haben wir ihr aktuelles, 2005 auf Revenge Productions erschienenes Album "a severity divine". Geboten wird knallharter Death Metal, der mich ein wenig an alte Schweden Zeiten erinnert. Obwohl die meisten Leute EMBEDDED in die US Ecke stecken wollen. Embedded verkneifen sich, im Gegensatz zu Ami Deathern, von Break zu Break zu holpern, sondern spielen so, dass es das menschliche Gehirn aufnehmen und verarbeiten kann. Die Sonx wechseln zwischen Midtempo und schnelleren Parts. Technisch auf hohen Niveau. Bedeutet, die Jungens verstehen, ihr Instrument zu spielen. Auch der Vocalist macht ne bezaubernde Figur. Grunzt nicht nur monoton in sein Micro, sondern growlt abwechslungsreich, variiert mit der Stimme, schreit auch mal. So muss dit sein, so stell ick mir genialen Death Metal vor. Auf dieser, mit fantastischen Cover versehenen CD, bekommen 9 Trax zu hören, die sich einfach in durch dein Ohr schleichen und erst im Gehirn stecken bleiben. Sprich, das Ganze ist eingängig. Zu guter letzt gibt es auf dieser silbernen Scheibe noch einen Videoclip zu beäugen. Jetzt hab ich noch gar kein Wort über den Sound verloren. Brauch ich auch nicht, denn der is supa !! Zu ordern gibt es das Teil sicher in einschlägigen Mailordern, oder direkt beim label unter homepage www.revengeproductions.com"